Embodiment & Selbstmanagement-Verfahren

Was ist Embodiment und welche Selbstmanagement-Verfahren sind uns wichtig?

„Unser Körper ist der Spiegel unserer Seele!“ (Alltagspsychologische Volksweisheit)

Embodiment (=“Verkörperung“) ist ein Begriff aus den Kognitionswissenschaften, der in der Psychologie genutzt wird, um die Wechselwirkung zwischen Körper, Gehirntätigkeit und Psyche zu betonen. Diese Wechselwirkungsprozesse stehen in keinem monokausalen Zusammenhang (eine bestimmte Ursache hat eine bestimmte Wirkung), sondern sind zirkulär kausal.

Es ist eine altbekannte Tatsache, dass psychische Zustände (wie bspw. Freude, Angst, Trauer) sich im Körper durch Gestik, Mimik, Körperhaltung manifestieren und Auswirkungen haben auf unsere Gehirnaktivitäten und umgekehrt.

Das Embodiment-Konzept erforscht und berücksichtigt darüber hinaus auch die umgekehrten Wirkungen: Unser körperlicher Zustand (gesund, krank) und unsere Körperhaltung beeinflussen ebenfalls unsere psychische und geistige Befindlichkeit. So haben bestimmte Körperhaltungen (aufrechter Gang, gebückte Haltung) Auswirkungen auf unsere Kognitionen (z.B. Gedanken, Einstellungen sich, anderen und der Welt gegenüber, Urteile) und unsere Emotionalität.

In dieser Fachgruppe werden alle Selbstmanagement-Verfahren (wie bspw. Gedanken-Stopp, Selbstkontrollverfahren, EMDR, Klopf-Techniken nach Dr. med. Michael Bohne www.dr-michael-bohne.de ), die die Selbstwirksamkeit des Menschen erhöhen, erprobt, diskutiert und – je nach Kenntnisstand – optimiert.

 

Fachgruppe Embodiment und Selbstmanagement-Verfahren

Alle Mitglieder der DGSW, die Interesse an der Mitarbeit in dieser Fachgruppe haben, mögen sich bitte bei der DGSW melden. Wir stellen Ihre Informationen dann für Sie ins Netz. Regionale Fachgruppen-Treffen finden selbstorganisiert statt.